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Bei extremen Witterungsbedingungen, schlechten Sichtverhältnissen oder gefährlichen Einflüssen wie Hitze, Funkenflug und starker Spannung kommt Ihre gewöhnliche Berufsbekleidung schnell an ihre Grenzen. Hier müssen Sie persönliche Schutzkleidung (PSA) einsetzen, die strengen Normen unterliegt. Dass Ihre PSA dennoch komfortabel, bequem und durchdacht ist, versteht sich von selbst.
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DIN EN 340:2003
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Allgemeine Anforderungen an Schutzbekleidung Die Norm regelt die allgemeinen Erfordernisse hinsichtlich Ergonomie, Alterung, Größen und Markierung der Schutzbekleidung. Die Bekleidung muss entwickelt und hergestellt werden, um dem Benutzer den maximalen Komfort zu bieten. Die verwendeten Bestandteile und Materialien dürfen keine unerwünschten Auswirkungen haben, wie z. B. Allergien, Entzündungen oder Verletzungen. Sämtliche Maßangaben der Tabelle müssen Körpermaße sein.
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PSA WIRD IN DREI KATEGORIEN UNTERTEILT:
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Kategorie 1: einfache PSA gegen geringes Risiko (z. B. Wetterschutz). Hierbei ist keine Zertifizierung durch eine externe Stelle nötig und unterliegt keinem EG-Qualitätssicherungssystem.
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Kategorie 2: Schutz gegen mittleres Risiko (z. B. leichter Hitzeschutz). Diese PSA ist durch eine externe Stelle zertifiziert, unterliegt aber keinem EG-Qualitätssicherungssystem.
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Kategorie 3: komplexe PSA gegen hohes Risiko oder tödliche Gefahren (z. B. Multifunktionsbekleidung Störlichtbogen / KERMEL), die durch eine externe Stelle zertifiziert werden muss und einem EG-Qualitätssicherungssystem unterliegt. Bei evtl. Veredelung von PSA-Kleidung (Warnschutz, Kermel o. ä.) durch Einstickung oder Aufbringung von Logos muss eine Anschlusszertif zierung erfolgen. Unter anderem kann die Baumusterprüfung erlöschen.
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PSA WINTER- / WETTER ERFÜLLT FOLGENDE NORMEN:
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DIN EN 343 WETTERSCHUTZ Für alle Arbeiten im Freien und bei schlechtem Wetter. Wetterschutzkleidung nach DIN EN 343 ist nicht geeignet für den Umgang mit Hitze, offenen Flammen oder Chemikalien. Obwohl die Norm keinen Beregnungstest vorsieht, muss die Kleidung entsprechend gestaltet sein (Taschenöffnungen, Reißverschlüsse, Ärmeleinsatz etc). Für Arbeitskleidung nach DIN EN 343 sind folgende Kriterien besonders wichtig: 1. Die Wasserdichtigkeit wird mittels Wassersäule ermittelt. Je höher der Wert in mm, desto wasserdichter die Bekleidung. 2. Die Atmungsaktivität wird als Wasserdampfdurchgangswiderstand vorgeschrieben. Er beschreibt, wie viel Wasserdampf pro qm in 24 Stunden nach außen transportiert wird.
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DIN EN 471 WARNSCHUTZ Für Arbeiten im Straßen- und Werksverkehr, um schneller und besser gesehen zu werden. Jacken, Westen, Hemden, Mäntel und Überwürfe müssen als Hintergrundfarbe eine Warnfarbe (warngelb, warnorange bzw. warnrot) haben. Sie müssen zwei horizontale Reflexstreifen um den Rumpf mit einem Abstand von 50 mm aufweisen. Der Abstand zwischen dem Saum des Bekleidungsstückes und der unteren Kante des unteren Reflexstreifens muss ebenfalls mindestens 50 mm betragen. Eine Neigung der Reflexstreifen von über 20 Grad ist möglich. Lange Ärmel und Hosenbeine müssen zwei Reflexstreifen mit einem Abstand von 50 mm aufweisen. Latzhosen und Trägerhosen müssen zusätzlich einen Reflexstreifen rund um die Taille haben.
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DIN EN 14058 Schutz vor kühler Umgebung Diese Norm legt die Anforderungen und die Prüfmethoden für Kleidungsstücke (Westen, Jacken, Mäntel, Hosen) fest. Die Norm schließt keine besonderen Anforderungen an Kopfbedeckung, Schuhe und Handschuhe ein, die eine örtliche Unterkühlung vermeiden sollen. Die Kleidung schützt den Träger bei einer Temperatur bis max. – 5 C. Der Wärmedurchgangswiderstand Ret wird in 3 Klassen eingeteilt. • Klasse 1 Ret zwischen 0,06 und 0,12 • Klasse 2 Ret zwischen 0,12 und 0,18 • Klasse 3 Ret zwischen 0,18 und 0,25
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